Mittendrin statt im Abseits

Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf

Die Förderstätte ist eine an die Werkstatt angegliederte Einrichtung. Hier finden erwachsene Menschen mit schweren geistigen und mehrfachen Behinderungen, die nach ihrer Entlassung aus der Schule (noch) keine Arbeit aufnehmen können, unter dem verlängerten Dach der Werkstatt einen „zweiten Lebensraum“ außerhalb des Elternhauses.

Zielsetzung unserer Förderstätten ist es, den Besuchern ein erfülltes Leben in der Gemeinschaft und Teilhabe am gesellschaftlichen Arbeitsprozess zu ermöglichen. Eine ausgewogene Kombination aus Aktivität und Entspannung sorgt dafür, dass für sie ein lebenswerter und praktischer Alltag geschaffen wird, in dem Beschäftigung durchaus als Arbeit erlebt werden kann.

Die  zentralen Aufgaben der Einrichtung sind es, die Entwicklung von Sozialverhalten zu fördern, Hilfen zur besseren Verständigung mit der Umwelt zu leisten, Mobilitätstraining durchzuführen und Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln.  Angestrebt wird hierbei soweit möglich die Eingliederung in eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung.

Um die Fähigkeiten jedes einzelnen Besuchers bestmöglich zu erhalten und zu entwickeln, wird dazu auf individuelle und zielgerichtete Förderung besonderer Wert gelegt.

Die intensive Betreuung und pflegerische Versorgung in der Förderstätte entlastet zudem Familie und Angehörige. Therapeutische Unterstützung, wie Ergotherapie, Krankengymnastik und Logopädie, können direkt im Haus in Anspruch genommen werden.

Die Öffnungszeiten der Förderstätten richten sich nach den Arbeitszeiten der Werkstätten.

 

Angebote der Förderstätten

  • Hilfen zur praktischen Lebensführung
  • Stärkung körperlichen und emotionalen Wohlbefindens
  • Verwirklichung musischer Kreativität
  • Kommunikationstraining
  • Arbeitstraining zur Vorbereitung eines Wechsels in die Werkstatt
  • Freitzeitangebote außer Haus, wie Schwimmen, Reiten, Ausflüge, Stadtfahrten

Angegliederte Förderstätten finden Sie in unseren Werkstätten in HammelburgAugsfeldNüdlingen und Sennfeld.

 

Kontakt

Martin Denninger

Tel.: 0971 7228-0
Fax: 0971 7228-99
E-Mail: martin.denninger[@]lh-sw.de