Kleine SchriftSie verwenden gerade die mittlere SchriftGroße Schrift
Kopfbild
 

Berufsbildungsbereich Mädchen

Berufsbildungsbereich Junge

Welche Arbeit macht mir Spaß, wofür habe ich Talent? Der Berufsbildungsbereich gibt jungen Erwachsenen mit Behinderung die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten praktisch zu erproben.

Berufsbildungsbereich - Exkursion

Exkursionen, Firmenbesichtigungen, Messebesuche u. a. vermitteln im Rahmen des Berufsbildungsbereiches Einblicke in die Arbeitswelt außerhalb der Werkstatt.

 

Berufsbildungsbereich

Das Ende der Schulzeit und der Start ins Berufsleben ist für jeden Jugendlichen ein großer Schritt. Nichts anderes gilt für junge Menschen mit Behinderung.

Welche Arbeit macht mir Spaß, wofür habe ich Talent und was kann ich persönlich leisten?

Der Berufsbildungsbereich unserer Werkstätten gibt jungen Erwachsenen mit Behinderung aus der Region die Möglichkeit, richtungsweisende Antworten auf diese Fragen und damit ihren Platz in der Arbeitswelt zu finden.

Über den Zugang zum Berufsbildungsbereich der Werkstatt wird im Rahmen der Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit entschieden. Gerne informieren wir Sie auch direkt über das Zugangsverfahren und über unsere Werkstätten.

 

Eingangsverfahren

Der Berufsbildungbereich startet mit dem Eingangsverfahren.
Darin wird vom Fachdienst der Werkstatt gemeinsam mit dem behinderten Menschen geklärt, ob die WfbM für ihn die geeignete Einrichtung ist, um eine Eingliederung ins Arbeitsleben zu ermöglichen.

In dieser Orientierungsphase wird zudem geprüft, ob nach dem Anschluss des Berufsbildungsbereichs eine Beschäftigung in den Arbeitsbereichen der Werkstatt oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erreichbar ist.

Bei behinderten Menschen, die von ihren Eltern oder einem gesetzlichen Betreuer unterstützt werden, sind diese in das Verfahren eingebunden.
Das Eingangsverfahren dauert drei Monate.

 

Berufsbildungsbereich

Ziel des Berufsbildungsbereichs ist es, den Menschen mit Handicap so in seiner Persönlichkeitsentwicklung und Leistungsfähigkeit zu fördern, dass es ihm möglich wird, einer geeigneten Beschäftigung in der Werkstatt oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachzugehen. Dies geschieht anhand eines individuell abgestimmten beruflichen Bildungsplanes.

Wichtig ist, die Stärken des Einzelnen weiter auszubauen und seine Defizite zu verringern. Damit wird das Selbstwertgefühl des behinderten Menschen gestärkt und die Entwicklung seines Sozial- und Arbeitsverhaltens unterstützt.

Angebote zum Training von lebenspraktischen Fertigkeiten (Umgang mit Geld, Einkaufen, Kochen, Körper- und Gesundheitspflege u.v.m.) ergänzen arbeitsbegleitend die Maßnahme (Exkursionen, Firmenbesichtigungen, Messebesuche u.a.).

Der Berufsbildungsbereich ist auf minimal 12 Monate angelegt und kann bis auf maximal 24 Monate verlängert werden. Nach dem Berufsbildungsbereich folgt der Wechsel in einen geeigneten Arbeitsbereich der Werkstatt, sofern (noch) keine Eingliederung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt möglich ist.

 

nach oben