Kleine SchriftMittlere SchriftSie verwenden gerade die große Schrift
Kopfbild
 
Waldemar Kosnar und seine "Mama Mona Lisa"

Rund zwei Tage hat Kosnar mit Buntstiften und Öpastellkreide an der "Mama Mona Lisa" gearbeitet. Das "Mama" im Titel verweist darauf, dass die Person auf Kosnars Gemälde ein wenig strenger dreinblickt als die Person auf dem weltberühmten Original.

 
Waldemar Kosnar mit der Jury bei der Wahl zum Bildes des Jahres 2020 der Lebenshilfe Schweinfurt

Waldemar Kosnar (5. v. l.) hat die Jury überzeugt (v. l.): Manfred Saal, Eigentümer des Schweinfurter Rückertzentrums, Andreas Roth, stellvertretender Leiter der zur Lebenshilfe Schweinfurt gehörenden Werkstatt für behinderte Menschen, deren Vorsitzenden des Werkstattrats, Besnik Buteli, Angelica Richter vom Zonta Club Bad Kissingen-Schweinfurt, Martin Groove, Geschäftsführer der Lebenshilfe Schweinfurt, Olaf Mauer, Johanniter-Dienststellenleiter Bad Kissingen/Schweinfurt, Marco Reuter, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung der Werkstatt Sennfeld, und Josef Weinbeer, Leiter der Tagesgruppe der Werkstatt Sennfeld.

 

2020 - Bild des Jahres

Bild des Jahres 2020: »Mama Mona Lisa« von Waldemar Kosnar
Bild des Jahres 2020: »Mama Mona Lisa« von Waldemar Kosnar
 

Bild des Jahres 2020:
"MAMA MONA LISA" von Waldemar Kosnar

Der Preisträger

Das Motiv seines Bildes hat sich Waldemar Kosnar selbst ausgesucht. Der 55-jährige Mitarbeiter aus der Schlosserei der Werkstatt für behinderte Menschen Sennfeld fand ein Foto von Leonardo da Vincis "Mona Lisa" in einem Kunstband und war sofort davon überzeugt. Die wollte er malen, auch wenn er es schwierig findet, Menschen zu malen. Rund zwei Tage hat Kosnar mit Buntstiften und Ölpastellkreide an der "Mama Mona Lisa" gearbeitet. Das "Mama" im Titel verweist darauf, dass die Person auf Kosnars Gemälde ein wenig strenger dreinblickt als die Person auf dem weltberühmten Original.

Oft fotografiert Kosnar ein Motiv, interpretiert das Foto anschließend intensiv und malt es dann ab. Dabei ist er erst zufrieden, wenn das Ergebnis exakt seinen Vorstellungen entspricht. Kosnar malt ruhig und konzentriert, was in seinen Bildern deutlich zu sehen ist. Die Präzision, die darin zum Ausdruck kommt, hat die Jury des "Bild des Jahres" bereits 2014 beeindruckt. Damals wählte sie sein Ölpastellkreiden-Gemälde "Tulpen" zum Bild des Jahres 2015 der Lebenshilfe Schweinfurt.

Drei bis vier Mal pro Jahr nimmt Kosnar mittlerweile in der Tagesgruppe der Werkstatt Sennfeld an der Projektgruppe "Malen" teil. Die Teilnehmer der Projektgruppe treffen sich für jeweils eine Woche, um an ihrer Maltechnik zu arbeiten. Diese soll so nachhaltig weiterentwickelt werden. Man darf also gespannt sein, welche Werke Waldemar Kosnar in Zukunft noch auf die Leinwand zaubert.