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03. Dezember 2019

Urkunden, Blumen, Geschenke und viele Worte des Dankes

Hohenrother Lebenshilfe-Werkstatt feiert seine Jubilare und Absolventen des Berufsbildungsbereichs


Langjährige Mitarbeiter mit und ohne Behinderung der Werkstatt Hohenroth freuen sich über Dankeswort von   Werkstattleiter Andreas Witke (links), dem Werkstattratsvorsitzenden Andreas Knobling (rechts) und  dem Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung Udo Sator (2. v. r.).

Langjährige Mitarbeiter mit und ohne Behinderung der Werkstatt Hohenroth freuen sich über Dankeswort von Werkstattleiter Andreas Witke (links), dem Werkstattratsvorsitzenden Andreas Knobling (rechts) und dem Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung Udo Sator (2. v. r.).

Den Berufsbildungsbereich in der Hohenrother Lebenshilfe-Werkstatt erfolgreich absolviert. Dazu gratulieren Werkstattleiter Andreas Witke (2. v. l), Werkstattratsvorsitzender Andreas Knobling (links), sowie Elternbeiratsvorsitzender Alois Gensler (rechts).

Den Berufsbildungsbereich in der Hohenrother Lebenshilfe-Werkstatt erfolgreich absolviert. Dazu gratulieren Werkstattleiter Andreas Witke (2. v. l), Werkstattratsvorsitzender Andreas Knobling (links), sowie Elternbeiratsvorsitzender Alois Gensler (rechts).

In der zur Lebenshilfe Schweinfurt gehörenden Werkstatt Hohenroth hatte es schon am Tag zuvor nach frisch gebackenen Torten gerochen und der Turnraum war zum feierlichen Saal umfunktioniert worden. Die große Jubiläumsfeier, ein Ehrentag für langjährige Mitarbeiter mit und ohne Behinderung, stand an. Manche der diesjährigen Jubilare sind schon 40 Jahre in der Werkstatt für behinderte Menschen beschäftigt, andere 30, 20 oder 10 Jahre. So blickte Werkstattleiter Andreas Witke anlässlich der Jubilarfeier 2019 auf die langjährige Geschichte der Werkstatt für behinderte Menschen Hohenroth zurück und stellte dabei fest, dass sich inzwischen vieles getan hätte. Gemeinsam habe man im Laufe der Jahre viele Entwicklungen und Veränderungen angenommen und diese mit viel Engagement und Freude umgesetzt. Sei es im Montage- und Verpackungsbereich, in der Holz- oder Metallverarbeitung sowie in der Garten- und Landschaftspflege. Witke zitierte dabei Friedrich Nietzsche und bestätigte, dass Beruf und Arbeit das Rückgrat des Lebens seien. Auch sagte Witke, seien in den vielen Jahren viele Freundschaften geschlossen worden. Der Elternbeiratsvorsitzende Alois Gensler betonte in seinen Worten, dass es in der heutigen schnelllebigen Zeit nicht üblich sei, so lange in einem Betrieb zu arbeiten und vor allem noch Spaß daran zu haben. Er gratulierte allen Jubilaren und wünschte weiterhin viel Freude in der Werkstatt Hohenroth. Diesem Wunsch schlossen sich auch der erste Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, Udo Sator, und der Vorsitzende des Werkstattrats, Andreas Knobling, an.

 

Die Geladenen selbst freuten sich über die reichlichen Worte des Dankes, Blumengrüße, individuell ausgesuchten Geschenke, Urkunden und über die frisch gebackenen Kuchen und Torten aus der Lehrküche der Lebenshilfewerkstatt. Für 40 Jahre wurden geehrt: Roland Blum, Claudia Fischer und Herwick Zimmer. Für 30 Jahre: Jürgen Dünisch, Iris Förtsch, Diana Fromm, Jürgen Glaser, Ute Greier, Franz Ledermann, Stefan Märkert, Stefan Mühlfeld, Jürgen Schmitt und Marion Sopper. Seit 20 Jahren arbeiten Stefanie Exner, Michael Röhrken, Waldemar Sawazkij und Julia Trupp in der Werkstatt im Eichenweg. Lukas Albert, Julia Benkert, Florian Friedel, Katja Jung, Rüdiger Klett, Linda Menninger, Karin Schmidt und Annette Ummenhofer sind seit zehn Jahren "WfbM`ler". Zehnjähriges Dienstjubiläum bei den Personalmitarbeitern feierte Lisa Borst. Auf 20 Jahre kann Hildegard Kaiser zurückblicken und auf 30 Jahre Karl Heinz Elting sowie Andreas Sietz. Aus dem Berufsbildungsbereich wechselten nach Abschluss ihrer "Lehrjahre" Lutz Prinzing, Jonas Kantner, Lena Diemar und Dominik Kümpel in den Arbeitsbereich.

 

Seit 1973 schon werden in der Werkstatt für behinderte Menschen Hohenroth, die eine von sechs zur Lebenshilfe Schweinfurt zählenden Werkstätten ist, Menschen mit Behinderung betreut, begleitet und vor allem individuell gefördert. In der Werkstatt können alle orientiert an ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten einen entsprechenden Platz im Arbeitsalltag finden. Neben der Arbeit selbst steht aber das Miteinander im besonderen Mittelpunkt. Am Arbeitsplatz, bei den "Arbeitsbegleitenden Maßnahmen" und bei den gemeinsamen Feiern, wie zum Beispiel im Rahmen der traditionsreichen Feiern der Jubilare, die "lebendigen Bausteine" der Werkstattgeschichte.