Aktuelles bei der Werkstatt Hohenroth

Gremium an Elternbeiräten tagt in der Hohenrother Lebenshilfe-Werkstatt

Mitte Mai sind 15 Elternbeiräte der Einladung des Elternbeirats der Werkstatt für be-hinderte Menschen Hohenroth zu einer gemeinsamen Tagung gefolgt. Sie kamen aus verschiedenen Einrichtungen der Lebenshilfe Schweinfurt und ihrer Tochterunter-nehmen, um sich näher kennenzulernen, miteinander Probleme zu diskutieren und gemeinsame Lösungsansätze für ihre ehrenamtliche Tätigkeit zu finden.

Andreas Witke (2. v. r.), Leiter der Werkstatt für behinderte Menschen Hohenroth, und der Vorsitzende des Elternbeirates Hohenroth sowie Moderator des Nachmittags, Alois Gensler (1. v. r.), freuten sich, dass die Teilnehmer der Elternbeiratstagung die Veranstaltung für konstruktive Gespräche nutzten.

Mitte Mai sind 15 Elternbeiräte der Einladung des Elternbeirats der Werkstatt für behinderte Menschen Hohenroth zu einer gemeinsamen Tagung gefolgt. Sie kamen aus verschiedenen Einrichtungen der Lebenshilfe Schweinfurt und ihrer Tochterunternehmen, um sich näher kennenzulernen, miteinander Probleme zu diskutieren und gemeinsame Lösungsansätze für ihre ehrenamtliche Tätigkeit zu finden.

 

Nach Begrüßung der Teilnehmer durch Andreas Witke, Leiter der Werkstatt für behinderte Menschen Hohenroth, gab dieser einen Einblick in die Entstehung und Entwicklung der Werkstatt. Elternbeiratsvorsitzender Alois Gensler übernahm die Moderation des Nachmittags und führte durch die Vorstellungsrunde, im Rahmen derer die Elternbeiräte die Gelegenheit nutzten, ihre Arbeit und die daraus resultierenden Problemen zu erläutern. Im anschließenden gemeinsamen Rundgang durch das Gebäude und die Arbeitsbereiche der Hohenrother Werkstatt erläuterte Witke deren Struktur und Aufgabenbereiche.

 

Danach bot sich Raum für Diskussion und Gedankenaustausch über beispielsweise die seit Januar 2023 realisierte Firmierung der Werkstätten für behinderte Menschen unter dem Dach der neu gegründeten Arbeiten gGmbH der Lebenshilfe Schweinfurt. Zudem diskutierte das Gremium die unterschiedlichen Urlaubsregelungen in den Einrichtungen und die täglichen, zum Teil bis zu einer Stunde für eine einfache Strecke langen Fahrtzeiten, die Menschen mit Behinderungen auf sich nehmen müssen, und deren Zumutbarkeit.

 

Weitere Themen waren die Rentenversicherung für Menschen mit Schwerbehinderungen in den Werkstätten, die Grundsicherung und das Landespflegegeld. Aufgrund von großem Beratungsbedarf bei diesen Themen empfahl Gensler, diesen durch Fachpersonal bei einem weiteren Treffen zu decken. Auch die Aufwandsentschädigung für gesetzliche Betreuer, zumal Eltern zum Teil als Betreuer eingesetzt sind, gehörte zu den besprochenen Themen.

 

Durchweg erfreuliche Rückmeldung kam über die Zusammenarbeit der zur Lebenshilfe Schweinfurt gehörenden Werkstätten mit den örtlichen Lebenshilfevereinen. Insbesondere die Beratung zu Themen, die außerhalb der Werkstatt anfallen, wurde als positiv empfunden.