Werkstatt für behinderte Menschen Augsfeld der Lebenshilfe Schweinfurt

Hurra, hurra der Pumuckl ist wieder da!

Alle Daumen nach oben: Das gelungene Inklusions-Projekt „Klettermaxe“ überzeugt (hintere Reihe v. l.) Simone Kraus, Erzieherin im Caritas-Kindergarten St. Kilian, Johannes Selig, Gruppenleiter in der Werkstatt Augsfeld, Johannes Hart, Praktikant im Kindergarten St. Kilian, Manuela Blischke, Susanne Strauß, Siegfried Fetsch, Robert Weiglein und Stefan Zettelmeier, Mitarbeiter der Werkstatt Augsfeld, sowie die Vorschulkinder des St.-Kilian-Kindergartens (vordere Reihe v. l.) Fabienne Neumann, Emma Roth, Finja Gehring, Oskar Klarmann, Sophie Nicklas, Fynn Hofmann, Diana Schaichin, Vanessa Röhr, Angelina Gehring und Rosanna Will.

Alle Daumen nach oben: Das gelungene Inklusions-Projekt „Klettermaxe“ überzeugt (hintere Reihe v. l.) Simone Kraus, Erzieherin im Caritas-Kindergarten St. Kilian, Johannes Selig, Gruppenleiter in der Werkstatt Augsfeld, Johannes Hart, Praktikant im Kindergarten St. Kilian, Manuela Blischke, Susanne Strauß, Siegfried Fetsch, Robert Weiglein und Stefan Zettelmeier, Mitarbeiter der Werkstatt Augsfeld, sowie die Vorschulkinder des St.-Kilian-Kindergartens (vordere Reihe v. l.) Fabienne Neumann, Emma Roth, Finja Gehring, Oskar Klarmann, Sophie Nicklas, Fynn Hofmann, Diana Schaichin, Vanessa Röhr, Angelina Gehring und Rosanna Will.

Während des Bastelprojekts erscheint der Pumuckl für einen kurzen Moment hinter den Büschen im Garten der Werkstatt Augsfeld: „Ein so herzliches Verhältnis zu pflegen und dabei immer wieder die funkelnden Kinderaugen sehen zu dürfen, macht richtig Spaß“, meint Gruppenleiter Selig zur gut funktionierenden Kooperation mit dem St.-Martin-Kindergarten.

Während des Bastelprojekts erscheint der Pumuckl für einen kurzen Moment hinter den Büschen im Garten der Werkstatt Augsfeld: „Ein so herzliches Verhältnis zu pflegen und dabei immer wieder die funkelnden Kinderaugen sehen zu dürfen, macht richtig Spaß“, meint Gruppenleiter Selig zur gut funktionierenden Kooperation mit dem St.-Martin-Kindergarten.

Er klettert: Fabienne Neumann zeigt stolz ihren funktionierenden Klettermaxe. Mitarbeiter Siegfried Fetsch und Gruppenleiter Johannes Selig geben Hilfestellung beim Ausprobieren.

Er klettert: Fabienne Neumann zeigt stolz ihren funktionierenden Klettermaxe. Mitarbeiter Siegfried Fetsch und Gruppenleiter Johannes Selig geben Hilfestellung beim Ausprobieren.

In der Werkstatt Augsfeld erleben Kindergartenkinder Inklusion hautnah

 

"Pumuckl! Pumuckl!", schrie es am vergangenen Donnerstagvormittag in der zur Lebenshilfe Schweinfurt gehörenden Werkstatt für behinderte Menschen Augsfeld. Die kleinen Gäste, zehn Vorschulkinder des Caritas-Kindergartens Sankt Kilian aus Augsfeld, starrten fasziniert auf die als Pumuckl verkleidete Werkstattmitarbeiterin, die sich prompt für einen klitzekleinen Moment im Garten der Werkstatt zeigte. Eine Ehre, die eigentlich nur dem Schreinermeister Eder gebührt und nur ausnahmsweise einmal im Jahr den jeweiligen Vorschulkindern des benachbarten Kindergartens. Bekannt ist die Schreinerei der Werkstatt Augsfeld im Kindergarten nämlich schon lange als der Wohnort des Pumuckls und des Meister Eders, in diesem Fall Gruppenleiter Johannes Selig. Jedes Mal, wenn Kindergartenkinder zu Besuch sind, stehen in der Schreinerei der Werkstatt ein kleines Pumuckl-Bett und die typische Pumuckl-Schiffschaukel im Regal, eigenhändig von Selig gezimmert.

 

Neben dem kurzzeitigen Besuch im Garten bastelten die Kindergartenkinder zusammen mit Gruppenleiter "Meister Eder" und seinem Team je einen Klettermaxe aus Holz. Eine Aktion, die schon seit Jahren Tradition hat. Unter Anleitung wurde so auch an diesem Vormittag wieder zwei Stunden lang gehämmert, gesägt, geschliffen und gemalt, bis der Klettermaxe zum Klettern bereit war. Berührungsängste kannten dabei weder die Kinder noch die Werkstattmitarbeiter, vielmehr verstand man sich gegenseitig ohne viele Worte. Als Dank für den schönen Vormittag überreichte Erzieherin Simone Kraus eigens gemalte Bilder der Kinder und selbstgebackene Kekse aus dem Kindergarten. "Für alle Beteiligten ist dies wieder ein gelungenes Projekt", freute sie sich. Schon lange besteht eine gute Verbindung zwischen Kindergarten und Werkstatt. Für beide Einrichtungen sind die verschiedenen gemeinsamen Aktionen ein wichtiger Beitrag zur Inklusionsarbeit und eine gute Möglichkeit, Sensibilität und Toleranz zu fördern. "Unsere Inklusionsarbeit runden unter anderem noch die Fußballgruppe sowie unsere Blaskapelle ab, welche dieses Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert", informierte bei der Gelegenheit Werkstattleiter Harald Waldhäuser die Besucher.

 

Die Werkstatt für behinderte Menschen Augsfeld ist die zweitgrößte der sechs Werkstätten der Lebenshilfe Schweinfurt. Sie beschäftigt an den Standorten Augsfeld und Zell rund 400 Mitarbeiter mit und ohne Handicap. Als Lohnfertiger bietet sie Industriekunden eine breite Palette an Montage-, Verpackungs-, Zähl-, Maschinen- und Konfektionierungsarbeiten an. Die eigene Schreinerei, die Verpackungskisten, Gartenmöbel, Holzspielzeuge und Wohn-Accessoires herstellt, vervollständigt das Angebot der Werkstatt.