Archiv der Lebenshilfe Schweinfurt

Wirtschaftlicher Erfolg und soziales Engagement vereint

Ein bislang nur in Bayern zu findendes Erfolgskonzept ist am gestrigen Donnerstag nach 2023 in die zweite Runde gegangen: Im Innenhof der Würzburger Regionalstelle des Zentrums Bayern Familie und Soziales (ZBFS) präsentierten sich die 14 in Unterfranken ansässigen Inklusionsbetriebe bei einer Personalmesse. Mit dabei war auch das Markt- und Service-Integrationsunternehmen (MSI). Die gemeinnützige Tochtergesellschaft der Lebenshilfe Schweinfurt betreibt in der Stadt einen CAP-Markt genannten Supermarkt und eine Grüne Gruppe, einen Dienstleister für den Garten- und Landschaftsbau. Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten hier, wie in Inklusionsbetrieben üblich, vollkommen gleichberechtigt zusammen auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Menschen mit und Behinderung arbeiten hier Hand in Hand: MSI-Geschäftsführer Jürgen Hergenröder (3. v. l.), Gerhard Schuster (l.), Leiter der Grünen Gruppe, Walter Lorenz (2. v. l.), Mitarbeiter der Grünen Gruppe, und CAP-Markt-Leiterin Silke Hümmer stellen ihre Schweinfurter Inklusionsbetriebe auf der Personalmesse in Würzburg vor.

MSI stellt bei Personalmesse der unterfränkischen Inklusionsbetriebe aus

 

Ein bislang nur in Bayern zu findendes Erfolgskonzept ist am gestrigen Donnerstag nach 2023 in die zweite Runde gegangen: Im Innenhof der Würzburger Regionalstelle des Zentrums Bayern Familie und Soziales (ZBFS) präsentierten sich die 14 in Unterfranken ansässigen Inklusionsbetriebe bei einer Personalmesse. Mit dabei war auch das Markt- und Service-Integrationsunternehmen (MSI). Die gemeinnützige Tochtergesellschaft der Lebenshilfe Schweinfurt betreibt in der Stadt einen CAP-Markt genannten Supermarkt und eine Grüne Gruppe, einen Dienstleister für den Garten- und Landschaftsbau. Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten hier, wie in Inklusionsbetrieben üblich, vollkommen gleichberechtigt zusammen auf dem ersten Arbeitsmarkt.

 

„Sie zeigen, dass Inklusion nicht nur ein Begriff ist, sondern gelebt werden kann“, sagte Carmen Ringelmann, die kommissarische Leiterin des ZBFS Unterfranken, während der Eröffnung der Personalmesse an die Aussteller gewandt. Inklusionsbetriebe stellten eindrücklich unter Beweis: Wirtschaftlicher Erfolg und soziales Engagement seien vereinbar.

 

Eine Erfahrung, die MSI-Geschäftsführer Jürgen Hergenröder teilt. Die Kunden seien mit der Qualität und dem Service der Schweinfurter Inklusionsbetriebe sehr zufrieden. Auch der soziale Aspekt sei für viele ein wichtiger Grund, im CAP-Markt einzukaufen oder die Grüne Gruppe zu beauftragen. Ein weiterer bedeutsamer Aspekt der MSI-Betriebe: „Menschen mit und ohne Behinderung haben hier teil am Arbeitsleben und werden in der Öffentlichkeit gesehen.“

 

720 Arbeitnehmer sind in Unterfranken in Inklusionsbetrieben beschäftigt, 339 davon haben eine Behinderung. Wie Wolfgang Fella, Leiter des Inklusionsamtes in der Region Unterfranken erläuterte, verfolgt das ZBFS mit der Personalmesse drei Ziele: die unterfränkischen Inklusionsbetriebe bekannter zu machen sowie potenzielle Kunden und Arbeitnehmer mit und ohne Behinderung für diese zu begeistern. Die Aussteller präsentierten sich den Besuchern hierfür mit informativ gestalteten Messeständen und praxisnahen Fachvorträgen.