Aktuelles bei der Lebenshilfe Schweinfurt

Rhöner Offroader spenden Restvereinsvermögen

Des einen Leid ist des andern Freud: ein Sprichwort, das sich bei der Spendenübergabe vergangenen Dienstag in der zur Lebenshilfe Schweinfurt gehörenden Werkstatt für behinderte Menschen Hohenroth bewahrheitete. Joachim Hesselbach, ehemaliger Vorsitzende des Off-Road-Clubs (ORC) Bad Neustadt, und Petra Hesselbach, ehemalige Kassiererin des ORC, waren gekommen, um einen Symbolscheck in Höhe von 699,38 Euro an die Werkstatt Hohenroth zu überreichen. Das Geld stammt aus dem Restvermögen, das dem Verein nach seiner in 2020 vollzogenen und laut des Vorsitzenden unvermeidbaren Vereinsauflösung übrig geblieben war. Wie Hesselbach, der die letzten sechs Jahre Vorsitzender des ORC war, informierte, war die Restvermögenszuteilung an die Werkstatt Hohenroth bereits 1988 bei Gründung des Vereins in der Vereinssatzung festgelegt worden.

Spendenübergabe in der zur Lebenshilfe Schweinfurt gehörenden Werkstatt für behinderte Menschen Hohenroth (v. l.): Die ehemalige Kassiererin des Off-Road-Clubs Bad Neustadt, Petra Hesselbach, und der ehemalige Vereinsvorsitzende Joachim Hesselbach überreichen Werkstattratsvorsitzenden Andreas Knobling und  Werkstattleiter Andreas Witke eine Spende über 699,38 Euro, die aus dem Restvermögen des aufgelösten Off-Road-Clubs stammen.

Spendenübergabe in der zur Lebenshilfe Schweinfurt gehörenden Werkstatt für behinderte Menschen Hohenroth (v. l.): Die ehemalige Kassiererin des Off-Road-Clubs Bad Neustadt, Petra Hesselbach, und der ehemalige Vereinsvorsitzende Joachim Hesselbach überreichen Werkstattratsvorsitzenden Andreas Knobling und Werkstattleiter Andreas Witke eine Spende über 699,38 Euro, die aus dem Restvermögen des aufgelösten Off-Road-Clubs stammen.

Off-Road-Club Bad Neustadt übergibt 699,38 Euro an die Werkstatt Hohenroth

 

Des einen Leid ist des andern Freud: ein Sprichwort, das sich bei der Spendenübergabe vergangenen Dienstag in der zur Lebenshilfe Schweinfurt gehörenden Werkstatt für behinderte Menschen Hohenroth bewahrheitete.  Joachim Hesselbach, ehemaliger Vorstand des Off-Road-Clubs (ORC) Bad Neustadt, und Petra Hesselbach, ehemalige Kassiererin des ORC, waren gekommen, um einen Symbolscheck in Höhe von 699,38 Euro an die Werkstatt Hohenroth zu überreichen. Das Geld stammt aus dem Restvermögen, das dem Verein nach seiner in 2020 vollzogenen und laut des Vorsitzenden unvermeidbaren Vereinsauflösung übrig geblieben war. Wie Hesselbach, der die letzten sechs Jahre das Amt des Vorsitzenden ausübte, informierte, war die Restvermögenszuteilung an die Werkstatt Hohenroth bereits 1988 bei Gründung des Vereins in der Vereinssatzung festgelegt worden.

 

Für diese Zuteilung bedankten sich Werkstattleiter Andreas Witke und Werkstattratsvorsitzender Andreas Knobling im Namen der rund 250 Werkstattmitarbeiter mit und ohne Behinderung. „Es ist überaus beachtlich zu erfahren, dass bereits 1988 durch die damaligen  Gründungsmitglieder die Arbeit der Werkstatt Hohenroth und somit die Arbeit unserer Menschen mit Behinderung so gewürdigt wurde“,  freute sich Witke über diese Wertschätzung.  Die finanzielle Spritze solle, so Witke, Extra-Investitionen für arbeitsbegleitende Maßnahmen mit abdecken, die nicht über den laufenden Haushalt der Werkstatt gestemmt werden könnten, jedoch einen beachtlichen Mehrwert im Werkstattalltag bedeuten, wie zum Beispiel Spiel- und Fitnessgeräte.

 

Der Off-Road-Club Bad Neustadt bestand insgesamt 32 Jahre lang und zählte zu seinen Glanzzeiten 18  Mitglieder, die allesamt der Leidenschaft frönten, PKWs oder Geländewagen „off-road“ über unwegsames Gelände, durch Kiesgruben, Schluchten, Wasserläufe und Matschlöcher zu manövrieren. Trotz der relativ geringen Größe des Vereins schafften es einige Rhöner Offroader sogar bis in die Bayerische, Hessische, Süddeutsche und Deutsche Meisterschaft. Umso schmerzhafter sei es gewesen, erklärte der ehemalige Vereinsvorstand Hesselbach, den Verein auflösen zu müssen. Hauptgrund war die Umdeklarierung des ursprünglichen Fahr- und Veranstaltungsgeländes in Wülfershausen zum Naturschutzgebiet. Neues Fahrgelände in der Region sei schwierig zu finden gewesen und behördliche Sicherheitsauflagen und Standards seien zudem kontinuierlich erhöht worden. „Die Leute konnten es sich einfach nicht mehr leisten, der Vereinssport an sich und die Off-Road-Fahrzeuge wurden einfach unerschwinglich“, pflichtete Kassiererin Petra Hesselbach bei.