Aktuelles bei der Lebenshilfe Schweinfurt

Main-Café eröffnet nach Lockdown nicht wieder

Nach dem Ende des aktuellen coronabedingten Lockdowns wird das neben der Schweinfurter Kulturwerkstatt Disharmonie gelegene Main-Café nicht wiedereröffnen. Das hat Martin Groove, Geschäftsführer des Markt- und Service-Integrationsunternehmens (MSI), das das Main-Café betreibt, am Montag mitgeteilt. Wie Groove betonte, ist der Lockdown nicht der alleinige Grund für die Schließung des Betriebs. „Er ist nur einer von mehreren Anlässen, die letztlich zu dieser Entscheidung geführt haben.“ Bei der Eröffnung des Main-Cafés 2010 habe man sich bewusst gegen einen Saisonbetrieb des am Mainufer gelegenen Restaurants entschieden. Man habe den dort beschäftigten Menschen ganzjährig einen sicheren Arbeitsplatz bieten wollen. „Dieser Ansatz“, so Groove, „hat uns in den Wintermonaten aber schon früh immer wieder vor große Herausforderungen gestellt.“

Ein beliebter Treffpunkt für Freunde leichter, mediterraner und fränkischer Gerichte: Das 2010 gegründete, Schweinfurter Main-Café wird nach dem Ende des aktuellen coronabedingten Lockdowns nicht wiedereröffnen.

Ein beliebter Treffpunkt für Freunde leichter, mediterraner und fränkischer Gerichte: Das 2010 gegründete, Schweinfurter Main-Café wird nach dem Ende des aktuellen coronabedingten Lockdowns nicht wiedereröffnen.

Geschäftsführung bemüht sich um Lösung für Mitarbeiter

 

Nach dem Ende des aktuellen coronabedingten Lockdowns wird das neben der Schweinfurter Kulturwerkstatt Disharmonie gelegene Main-Café nicht wiedereröffnen. Das hat Martin Groove, Geschäftsführer des Markt- und Service-Integrationsunternehmens (MSI), das das Main-Café betreibt, am Montag mitgeteilt. Wie Groove betonte, ist der Lockdown nicht der alleinige Grund für die Schließung des Betriebs. „Er ist nur einer von mehreren Anlässen, die letztlich zu dieser Entscheidung geführt haben.“ Bei der Eröffnung des Main-Cafés 2010 habe man sich bewusst gegen einen Saisonbetrieb des am Mainufer gelegenen Restaurants entschieden. Man habe den dort beschäftigten Menschen ganzjährig einen sicheren Arbeitsplatz bieten wollen. „Dieser Ansatz“, so Groove, „hat uns in den Wintermonaten aber schon früh immer wieder vor große Herausforderungen gestellt.“

 

Als Integrationsbetrieb arbeiten im Main-Café Menschen mit und ohne Behinderung zusammen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Glück im Unglück für die fünf Beschäftigten: Neben dem Restaurant betreibt das MSI, das eine gemeinnützige Tochtergesellschaft der Lebenshilfe Schweinfurt ist, noch weitere Integrationsbetriebe. In Schweinfurt sind das ein Supermarkt und ein Dienstleister für den Garten- und Landschaftsbau, in Ebrach sind dies das Restaurant und der dazugehörige Souvenirladen am Baumwipfelpfad Steigerwald. In dessen Restaurant kocht man derzeit übrigens für ein Seniorenheim in der Region.

 

Wie Groove erläuterte, haben bereits während des Corona-Lockdowns im vergangenen Jahr mehrere Mitarbeiter des Main-Cafés in anderen MSI-Betrieben vorübergehend eine Anstellung gefunden. Er hoffe, dass dies auch nun wieder möglich sei. „Das Ziel ist es, für alle Mitarbeiter eine geeignete Stelle auch unter Einbezug unserer Kooperationspartner zu finden“, sagte Groove. Das MSI und er sowie sein Kollege Jürgen Hergenröder als Geschäftsführung setzten sich intensiv dafür ein. Und weiter: „Erste Gespräche lassen einen positiven Ausgang erhoffen.“ Abschließend dankte Groove allen Gästen, Partnern und Mitarbeitern, die dem Main-Café zum Teil über zehn Jahre lang die Treue gehalten hätten.