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18. Juli 2018

Gesund und sicher mit dem Rad

Berufsgenossenschaft übt mit Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe Schweinfurt


Jede Menge Spaß bereitet das große Fahrsicherheitstraining mit der Berufsgenossenschaft. Mitarbeiter mit Behinderung der Schweinfurter Lebenshilfe-Werkstatt in Hohenroth üben sich in Theorie und Praxis. Dozent ist BGW-Mitarbeiter Klaus Valentin aus Limburg-Diez (rechts).

Jede Menge Spaß bereitet das große Fahrsicherheitstraining mit der Berufsgenossenschaft. Mitarbeiter mit Behinderung der Schweinfurter Lebenshilfe-Werkstatt in Hohenroth üben sich in Theorie und Praxis. Dozent ist BGW-Mitarbeiter Klaus Valentin aus Limburg-Diez (rechts).

"Ja, mir san mit'm Radl da" - nicht nur ein Song, sondern eine alltägliche Normalität für einige Menschen mit Behinderung, die in der Schweinfurter Lebenshilfe-Werkstatt im Hohenrother Eichenweg ihrer Arbeit nachgehen. Während die meisten mit dem Bus zur Werkstatt gebracht werden oder aus dem benachbarten Wohnheim der Lebenshilfe Rhön- Grabfeld zu Fuß kommen, schwingen sich andere in den Sommermonaten gerne auf ihr Rad.

 

Unter dem Motto "Gesund und sicher mit dem Rad" bot nun Klaus Valentin, Dozent der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) aus Limburg-Diez in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst der Lebenshilfeeinrichtung eine besondere Schulung im Rahmen der arbeitsbegleitenden Maßnahmen an. Theorie und Praxis wurden dabei verbunden. Jeder hatte sichtlich viel Spaß dabei und konnte in verschiedenen, sich im Schwierigkeitsgrad steigernden Übungen sein Zweirad-Können testen. Zunächst wurden Verkehrsregeln gemeinsam besprochen, die Bedeutung der verschiedenen Verkehrsschilder vertieft und über das generelle Verhalten im Straßenverkehr gesprochen. Die Frage "Was muss mein Fahrrad alles haben, damit es Verkehrssicher ist?", stand ebenso im Raum. Jedes einzelne Rad der Teilnehmer nahm der BGW-Fachmann genauestens unter die Lupe und stellte einen individuellen und bildhaften Plan zur Mängelbeseitigung auf. Nach ein paar Tipps zur Wartung und Pflege stand das eigentliche Fahrsicherheitstraining im Mittelpunkt. Schnell wurde allen bewusst, dass man dabei schnell an seine Grenzen stoßen kann, wie beim Entlangfahren auf einem Balken oder im engen Slalomparcours. Das noch nicht gesetzlich verankerte Tragen eines Helms, vor allem aber bei E-Bike-Fahrern, legte Klaus Valentin allen ans Herz. Unterstützung fand er am Aktionstag durch den Sport-Übungsleiter der Lebenshilfe-Werkstatt, Walter Ankenbauer. Am Ende waren alle Teilnehmer begeistert und freuten sich über eine Teilnahme-Urkunde. "Üben kann man nie genug", stellte man gemeinsam fest.