Kopfbild
 

Aktuelles - Singleansicht

25. Juni 2018

„Stolz, dass wir so eine Werkstatt in Sennfeld haben“

Bürgermeister Oliver Schulze besucht Lebenshilfe-Werkstatt


Blick hinter die Kulissen: Sennfelds Bürgermeister, Oliver Schulze (4. v. l.), besucht zusammen mit Mitgliedern des Gemeinderats und einigen Verwaltungsangestellten die Werkstatt für behinderte Menschen Sennfeld. Werkstattleiter Günter Scheuring (3. v. l.) und sein Stellvertreter, Andreas Roth (l.), führen die Gäste durch die verschiedenen Arbeitsbereiche, wie zum Beispiel die Schreinerei.

Blick hinter die Kulissen: Sennfelds Bürgermeister, Oliver Schulze (4. v. l.), besucht zusammen mit Mitgliedern des Gemeinderats und einigen Verwaltungsangestellten die Werkstatt für behinderte Menschen Sennfeld. Werkstattleiter Günter Scheuring (3. v. l.) und sein Stellvertreter, Andreas Roth (l.), führen die Gäste durch die verschiedenen Arbeitsbereiche, wie zum Beispiel die Schreinerei.

Ein Hingucker, finden auch Werkstattleiter Günter Scheuring, Stellvertreter Andreas Roth und Bürgermeister Oliver Schulze (v. l.): Die Grußkarten mit dem aufgebrachten Holzwappen der Gemeinde Sennfeld fertigt die Werkstatt für behinderte Menschen Sennfeld selbst.

Ein Hingucker, finden auch Werkstattleiter Günter Scheuring, Stellvertreter Andreas Roth und Bürgermeister Oliver Schulze (v. l.): Die Grußkarten mit dem aufgebrachten Holzwappen der Gemeinde Sennfeld fertigt die Werkstatt für behinderte Menschen Sennfeld selbst.

Der Nachmittag endete mit einer Überraschung: Oliver Schulze, Sennfelds Bürgermeister, und Günter Scheuring, der Leiter der Werkstatt für behinderte Menschen Sennfeld, hatten sich im Vorfeld ihres Treffens das Gleiche überlegt. So könnte aus dem Sennfelder Weihnachtsmarkt und der adventlichen Lichternacht der Werkstatt möglicherweise bald eine gemeinsame Veranstaltung werden. "Ich bin für jede gute Idee offen", sagte Schulze. Zusammen mit Mitgliedern des Gemeinderats und einigen Verwaltungsangestellten hat er am Donnerstag die zur Lebenshilfe Schweinfurt gehörende Werkstatt besucht. Der erst im November zum Bürgermeister gewählte Schulze folgte damit Scheurings Einladung, um sich ein Bild von der Einrichtung zu machen.

 

In der Werkstatt Sennfeld arbeiten 500 Menschen mit unterschiedlichen Handicaps. 110 Personalangestellte unterstützen und fördern sie in ihrem Arbeitsalltag. Der ist recht vielfältig: In der Lohnfertigung montieren und verpacken die Mitarbeiter unter anderem für industrielle Auftraggeber unterschiedliche Bauteile. Die hauseigene Maler- und Gärtnergruppe sowie die Schreinerei und Schlosserei der Werkstatt zählen darüber hinaus auch Handwerksbetriebe, Kommunen und Privathaushalte zur ihren Kunden. In den beiden letztgenannten Abteilungen entstehen hochwertige Holzspielzeuge und Wohnaccessoires, Schweiß-, Stanz-, Fräß-, Bohr- und Dreharbeiten. Der jüngste Arbeitsbereich der Werkstatt ist der Zusammenschluss der Schreinerei und Schlosserei zur Manufaktur Sennfeld. Auftraggeber erhalten hier unter anderem nach ihren Vorgaben gefertigte Möbel, Treppen, Geländer, Türen, Tore und Vordächer.

 

Ein attraktives Produkt- und Dienstleistungsspektrum anzubieten, sei für die nach ISO 9001 zertifizierte Werkstatt nicht nur als Wirtschaftsunternehmen bedeutsam, erläuterte Scheuring. "Es ist uns auch wichtig, für unsere Beschäftigten viele verschiedene, abwechslungsreiche Tätigkeiten anbieten zu können." So ließen sich die Stärken und Interessen eines Mitarbeiters bestmöglich fördern. Dies geschieht übrigens nicht nur in der Werkstatt selbst, sondern in sogenannten Außengruppen auch bei Unternehmen direkt vor Ort.

 

Schulze und seine Begleiter zeigten sich nach einem Rundgang durch die Werkstatt von deren Produkt- und Dienstleistungsangebot, der Freundlichkeit der Mitarbeiter und dem 24.000 Quadratmeter großen Betriebsgelände beeindruckt. "Einfach top. Wir können stolz sein, dass wir so eine Werkstatt in Sennfeld haben", sagte Schulze.